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		<title>Der Fall Hamza Kaschgari: Islam und Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 21:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen ist die Meldung über die Auslieferung von Hamza Kaschgari von Malaysien nach Saudi Arabien durch die Medien gegangen. In Saudi Arabien droht ihm die Todesstrafe. Sein Verbrechen: Er hat auf Twitter ein fiktives Gespräch mit dem &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2012/02/15/der-fall-hamza-kaschgari-islam-und-menschenrechte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=75&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen ist die Meldung über die Auslieferung von Hamza Kaschgari von Malaysien nach Saudi Arabien durch die Medien gegangen. In Saudi Arabien droht ihm die Todesstrafe. Sein Verbrechen: Er hat auf Twitter ein fiktives Gespräch mit dem Propheten Mohamed geführt, in dem er (vergleichsweise vorsichtige) Kritik an dem Propheten geübt hat. Unter anderem schrieb er: „An deinem Geburtstag werde ich mich nicht vor Dir verbeugen und nicht Deine Hand küssen.“</p>
<p>Erschütternd ist nicht nur die Reaktion von offizieller Seite in Saudi Arabien, dass ja für seine barbarischen Strafen und den völligen Mangel an Glaubensfreiheit und religiöser Toleranz bekannt ist, erschreckend ist auch die Reaktion im Internet. Zehntausende Saudis haben sich bereits als virtueller Lynchmob in einer Facebook Gruppe versammelt und fordern seine Hinrichtung. Dass die  Menschen, die seine Hinrichtung fordern, mit ihrem Weltbild geistig im tiefsten Mittelalter verblieben sind, zugleich aber ganz selbstverständlich modernste Technologie benützten &#8211; Technologie, die ausschließlich von den von ihnen so leidenschaftlich gehassten Ungläubigen im verhassten Westen, Christen, Juden, Atheisten erfunden worden ist &#8211; es ist eine der Paradoxien der islamischen Welt.</p>
<p>Saudi Arabien ist ein besonders deprimierendes Beispiel dafür, dass weder Wohlstand (finanziert durch Petrodollars) noch technologischer Fortschritt auch nur ansatzweise zu aufgeklärtem Denken führen muss.  Ein saudischer Prinz mag keinen Widerspruch darin sehen, sich als Wochenendunterhaltung zunächst live in Riad die Hinrichtung einer Frau wegen Ehebruch oder Hexerei anzuschauen und anschließend mit dem Privatjet nach Monte Carlo zu fliegen und dort auf seiner Yacht mit leichtbekleideten Frauen eine Party zu schmeissen. Und auch die Ayatollahs im Iran  scheinen kein Problem damit zu haben, sich von Wissenschaftlern eine Atombombe bauen zu lassen, mit deren Einsatz sie hoffen die  Wiederkehr den verschollenen Mahdi und ihren Einzug ins Paradies herbeiführen zu können. Atomphysik im Diesseits und 72 Jungfrauen im Jenseits schließen sich offenbar nicht aus, wenn man nur fest daran glaubt.</p>
<p>Es wäre zu wünschen, dass der Fall Hamza Kaschgari, der nun immerhin das Interesse der westlichen Medien erregt hat, die Internet Commuity in Europa und den USA alarmiert und mit Hamza Kaschagri solidarisiert.  Wenn nur ein Bruchteil des Protests, der sich zuletzt gegen den ACTA formiert hat, gegen die Verantwortlichen in Saudi Arabien richten würde, besteht Hoffnung. Und es wäre auch zu wünschen, dass dieser Fall klarmacht, dass Islamkritik, sofern sie sich sachlich mit dem Glauben und der Ideologie  auseinandersetzt und nicht pauschal Bevölkerungsgruppen diskreditiert, überhaupt nichts mit Rechtsextremismus und Rassismus zu tun hat. Im Gegenteil: Wer heute glaubhaft für Menschenrechte weltweit eintritt, muss kritisch zu einer Ideologie Stellung nehmen, für welche Glaubensfreiheit ein todeswürdiges Verbrechen ist.</p>
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		<title>Ägypten und die 84%: Vom arabischen Frühling in den islamischen Winter— Teil 2:</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 23:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam und Integration]]></category>
		<category><![CDATA[arabischer Frühling]]></category>
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		<description><![CDATA[Im August habe ich ein Kommentar geschrieben, dass der arabische Frühling aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem islamischen Winter wird, in dem die Islamisten die Macht übernehmen und rechtsstaatliche Demokratie und Menschenrechte keine Chance haben. Nur zu gerne hätte ich geirrt, &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/12/10/agypten-und-die-84-von-arabische-fruhling-in-den-islamischen-winter-teil-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=62&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im August habe ich ein Kommentar geschrieben, dass der arabische Frühling aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem islamischen Winter wird, in dem die Islamisten die Macht übernehmen und rechtsstaatliche Demokratie und Menschenrechte keine Chance haben. Nur zu gerne hätte ich geirrt, leider bestätigt das Wahlergebnis in Ägypten meine Prognose: 70% der Ägypter haben islamistische Parteien gewählt – Muslimbrüder und Salafisten sind die großen Gewinner. Dabei ist das Wahlergebnis selbst in dieser Höhe alles andere als überraschend.</p>
<p>Bereits im letzten Jahr gab es eine Umfrage von dem renommierten Umfrageinstitut Pew Research über die Einstellung der Menschen in der islamischen Welt zu Religion und Politik: Zwei Zahlen stechen in Bezug auf Ägypten besonders hervor und nehmen das aktuelle Wahlergebnis vorweg: Demnach waren im Jahr 2010 81% der Ägypter für die Steinigung von Ehebrecherinnen, 84 % für die Todesstrafe bei Abfall vom Islam.</p>
<p><a href="http://www.pewglobal.org/2010/12/02/muslims-around-the-world-divided-on-hamas-and-hezbollah/">http://www.pewglobal.org/2010/12/02/muslims-around-the-world-divided-on-hamas-and-hezbollah/</a></p>
<p>Man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusehen, dass in einem Land, in dem 84 % Religionsfreiheit für ein todeswürdiges Verbrechen halten, keine Chance besteht eine rechtsstaatliche Demokratie zu entwickeln – jedenfalls nicht kurz- und mittelfristig.</p>
<p>Die Feststellung hat nichts mit westlicher Arroganz zu tun. Wer die Geschichte kennt, weiß  mit welchen Hürden und verheerenden Rückschlägen der Weg zu Demokratie und Menschenrechte in Europa gepflastert war. Umso entschlossener müsste man jene Menschen in der islamischen Welt unterstützen, die tatsächlich für Demokratie und Menschenrechte kämpfen  – diese Menschen gibt es, aber sie sind bei Weitem nicht die Mehrheit und sie sind weitgehend schutzlos. Umso mehr Respekt verdienen sie. Es ist leider zu befürchten, dass jene, die zu Beginn 2011 gegen das Mubarak-Regime gekämpft und zu seinen Sturz beigetragen haben, schon bald zu den großen Verlierern des „arabische Frühlings“ werden: Dann wenn die Islamisten an der Macht sind und die Facebook Generation der Koran Junta weichen muss.</p>
<p>In Europa flüchtet man sich nun wieder, wie so oft beim Thema Islam, in Realitätsverweigerung. Islamisten werden in den Medien nun zu „moderaten Islamisten“ schöngeschrieben – was ein wenig nach „moderaten Faschisten“ klingt.</p>
<p>Es besteht Hoffnung, dass es einmal einen echten arabischen Frühling in Ägypten geben wird, aber der Weg dahin wird lang und steinig und der islamische Winter wird hart, insbesondere für die Kopten und andere religiöse Minderheiten, für Frauen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen, und für all jene, die ihr Weltbild auf Vernunft statt auf islamischen Dogmen aufbauen und die für Meinungs- und Glaubensfreiheit kämpfen. Wenn man diesen Menschen helfen will, wird der Westen beim Dialog mit den &#8220;moderaten Islamisten&#8221; aufhören müssen, bei Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islams wegzuschauen.</p>
<p>Ansonsten gilt nachwievor: Ohne Aufklärung, ohne klare Trennung von Staat und Religion und ohne echte Glaubensfreiheit wird der „arabische Frühling“ eine Fata Morgana bleiben.</p>
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		<item>
		<title>500.000 Plastikschlüssel und die iranische Bombe – und ein Europa, das schläft.</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es waren 500.000 Plastikschlüssel aus Taiwan, die der Iran während des Krieges gegen den Irak in den 1980er importiert hatte. Sie wurden Kindern umgehängt bevor man sie über die irakischen Minenfelder laufen ließ, um mit ihren Körpern die Minen auszulösen. &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/12/03/500-000-plastikschlussel-und-die-iranische-bombe-und-ein-europa-das-schlaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=56&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren 500.000 Plastikschlüssel aus Taiwan, die der Iran während des Krieges gegen den Irak in den 1980er importiert hatte. Sie wurden Kindern umgehängt bevor man sie über die irakischen Minenfelder laufen ließ, um mit ihren Körpern die Minen auszulösen. Die Plastikschlüssel, so das Versprechen, würden Ihnen die Pforte zum Paradies öffnen. Die Kinder, die so zu tausenden in den „Märtyrer“-Tod getrieben wurden, waren Mitglieder der von Revolutionsführer Khomeini gegründeten „Basitschi“ Bewegung, zu deren glühendsten Anhänger der heutige Präsident Ahmadinejad zählt.</p>
<p>Der tausendfache Aufopferung  &#8211; die Ermordung – der eigenen Kinder, die man eingewickelt in Decken über die Minenfelder rollen ließ, damit ihre Körperteile bei der Detonation nicht auseinanderfielen und die  Angehörigen noch Überreste für eine Bestattung übrig hatten, ist nur ein Beispiel für die Verbrechen eines Regimes, welches die schlimmste Form religiösen Wahns verkörpert:  Ein Regime, das in Endzeitphantasien lebt und die Wiederkehr des 12. verschollenen Imams, des Mahdi, wartet, der wenn er wiederkehrt, aus einen ausgetrockneten Brunnen in Qom, die Endzeit einläutet – das Paradies für die Gläubigen und (natürlich) die Auslöschung der Ungläubigen.</p>
<p>Bevor dieser von Ahmadinejad und co ersehnte Zustand – Gläubige ins Paradies, Ungläubige in die Hölle – eintritt und der Mahdi – in der Realität vermutlich im Jahr 941 verstorben, laut Art. 5 iranische Verfassung aber auch im Jahr 2011 das eigentliche Staatsoberhaupt des Irans – wiederkehrt, wird es erst einmal so richtig ungemütlich: Weltweites Chaos, Epidemien, Naturkatastrophen und vor allem Krieg: Es ist davon auszugehen, dass das iranische Regime daran glaubt, die Wiederkehr des Mahdi notfalls auch beschleunigen zu können.</p>
<p>Das Weltbild, welches die Welt in Gläubige und Ungläubige einteilt und das letzteren das Lebensrecht abspricht und lediglich den sicheren Platz in der Hölle zugesteht, ist keine Erfindung des gegenwärtigen iranischen Regimes. Das Haus des Friedens bzw. Haus des Islam auf der einen, auf der anderen Seite das Haus des Krieges (Dar al-Harb) – deren Bewohner sich entweder den Islam unterwerfen, ansonsten zu versklaven oder zu töten  sind –ist eine in der islamischen Welt recht verbreitete Vorstellung – mit der insbesondere  islamische Terrorgruppen wie El Kaida erfolgreich rekrutieren. Aber besonders zynisch propagierte der iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini das „Harbi Konzept“: Man würde den Bewohnern des Haus des Krieges – den Ungläubigen – einen Gefallen tun, wenn man sie tötet, dann hätten sie zu Lebzeiten weniger Zeit Sünden zu begehen, für die sie im Jenseits bestraft werden würden.</p>
<p>Wenn man die Fakten zum iranischen Regime und dessen religiöser Ideologie kennt, muss man nicht zur politischen Hysterie neigen, um die Vorstellung beängstigend zu finden, dass ein Regime, versunken im religiösen Endzeitwahn und besessen von Vernichtungsphantasien in naher Zukunft über Atombomben verfügt.</p>
<p>Beängstigend ist angesichts der Gefahr aber auch die mit einer weitgehenden Realitätsverweigerung gepaarte Gleichgültigkeit in Europa: Während sich die politischen Entscheidungsträger zu mehr oder weniger zahnlosen Sanktionen durchringen, herrscht in der Öffentlichkeit vor allem Desinteresse. Viele Österreicher und Deutschen sehen in Obama offenbar die größere Bedrohung für sich und den Weltfrieden. Die Medienberichterstattung ist wie so oft bei außenpolitischen Themen jenseits aller Realität: Kaum ein Journalist, der sich auch nur in Ansätzen mit der Ideologie des iranische Regimes auseinandersetzt, selbst einfachste Recherchen bei Google und Wikipedia sind den „Experten“ zu viel. Besser nichts zu wissen, dann muss man auch nichts darüber schreiben.</p>
<p>In Deutschland und Österreich, wo sich viele von Fukushima mehr betroffen fühlen als die Menschen in Japan, wo man es offenbar auch für nicht ausgeschlossen hält, ein Tsunami könnte jederzeit über die Alpen schwappen, ist die Gleichgültigkeit gegenüber dem iranischen Atomprogramm besonders absurd. Ein Castor-Transport oder auch ein Bahnhof in Stuttgart mobilisiert zehntausende Demonstranten, die demonstrieren als ginge es um Leben und Tod. Die Atombomben eines Regimes, welches „Ungläubigen“ das Lebensrecht abspricht, schürt vor allem Besorgnis vor der „Kriegstreiberei“ der bösen Amis und Israelis;  insbesondere letztere würden sich ja ganz unbegründet aufregen, so die herrschende Meinung  – Versprechen von Politikern könne man schließlich nicht glauben,  das sollten auch die Israelis wissen , beim routinemäßige Versprechen Ahmadinejads Israel zu vernichten.</p>
<p>Politisch kann ich mir die Realitätsverweigerung weiter Teile der europäischen Meinungsmacher schon lange nicht mehr erklären. Vielleicht muss man dafür aber auch eher einen psychologischen Zugang wählen. Dann könnte man vermutlich eine Art Stockholm-Syndrom diagnostizieren: Nein, die Islamisten, die einen für 72 Jungfrauen auch gerne mal in die Luft sprengen; Karikaturisten und Schriftsteller ganz selbstverständlich mit dem Tod bedrohen und feuchte Träume von Atombomben haben, seien zwar auch keine Sympathieträger, aber immer noch besser als diese Weltpolizisten von jenseits des Atlantiks – so offenbar die mehrheitsfähige Haltung von Links bis Rechts, vom Stammtisch bis zum Feuilleton.</p>
<p>Im Fall des Irans ruht daher die Hoffnung allein darauf, dass die USA und Israel das Richtige machen – was das ist, weiß ich nicht – aber man kann sicher sein, was immer es auch ist, die Besserwissen in Europa werden lautstark sein.</p>
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		<title>Die Medien und der Nahostkonflikt</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 11:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der ganz großen schwarzen Löcher in der Außenpolitik-Berichterstattung österreichischer (und auch vieler deutscher) Medien, im Sinne davon, dass in den „Analysen“ die Realität und Fakten fast schon naturgesetzmäßig verschwinden, ist die Berichterstattung über Israel und den Nahostkonflikt. Auch ich &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/09/20/die-medien-und-der-nahost-konflikt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=50&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="color:#444444;font-size:16px;line-height:24px;">Eine der ganz großen schwarzen Löcher in der Außenpolitik-Berichterstattung österreichischer (und auch vieler deutscher) Medien, im Sinne davon, dass in den „Analysen“ die Realität und Fakten fast schon naturgesetzmäßig verschwinden, ist die Berichterstattung über Israel und den Nahostkonflikt.</span></p>
<p>Auch ich hatte früher das Bild vor Augen, dass im Nahostkonflikt eine hochgerüstete, meist aggressive Militärmacht mittellosen, steinewerfenden Palästinenser gegenübersteht. Dieses Bild hat sich, nachdem ich beruflich viel mit der islamischen Welt zu tun hatte, deutlich geändert. Heute steht für mich mit Israel ein kleiner Staat dutzenden gewaltbereiten Regimen und hunderten Millionen Menschen, denen von klein auf der Hass gegen Israel indoktriniert wurde, gegenüber. Die einzige rechtsstaatliche Demokratie im Nahen Osten, in der Christen Religionsfreiheit genießen, die auch über 60 Jahre nach ihrer Gründung jeden Tag aufs neue ihr Existenzrecht gegenüber den Vernichtungswahn verbrecherischer Regime und wahnwitziger Ideologien verteidigen muss.</p>
<p>Wenn die Medien Umfragen zum Nahostkonflikt zitieren, verschweigen sie die aussagekräftigsten: 75 % der Palästinenser unterstützen Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten, 72 % hatten nach 9-11, im Jahr 2003, großes oder sehr großes Vertrauen in Bin Laden.</p>
<p>Der populärste islamische Fernsehprediger Al Quardawi, der auf Al Jazeera jede Woche bis zu 60 Millionen Zuschauer erreicht, preist Hitler als Gesandten Gottes und  den Holocaust als gerechte Strafe Gottes für die Juden. Für Al Quardawi als auch für die führenden Geistlichen der renommierten islamischen Al Azhar Universität in Kairo ist die Ermordung israelischer Frauen und Kinder der sichere Weg ins Paradies (und zu 72 Jungfrauen).</p>
<p>Israel ist ein Land ca so groß wie Niederösterreich (oder Hessen), an manchen Stellen nicht breiter als 10 km. Israel hat in den jüngerer Vergangenheit zweimal Land freiwillig zurückgegeben: Der Abzug aus dem Südlibanon  wurde mit dem Terror der Hisbollah bestraft, der Abzug aus dem Gaza Streifen mit dem Terror (über zehntausend Raketen) der Hamas.</p>
<p>Ich habe viel Kontakt mit Menschen aus der arabischen Welt, die meisten sind gute Menschen und einige sehr gute Freunde. Aber alle sind in Sachen Religion und Politik leider völlig unaufgeklärt und die „Realität“ der islamischen Welt basiert ausschließlich auf Verschwörungstheorien, die den Hass gegen Israel (und den Westen) schüren. So ist dann auch für einen ägyptischen Bekannten, der seit Jahrzehnten in Österreich lebt und Akademiker ist, Israel nicht nur für Siedlungsbau, sondern auch für Krebs, Aids, Tsunamis und Erdbeben verantwortlich –  so verwundert es auch nicht, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen in Ägypten für eine sofortige Auflösung des Friedensvertrages mit Israel ist.</p>
<p>Selbst wenn es keinerlei Besatzung gebe und Israel sich auf einen Strandabschnitt in Tel Aviv beschränken würde, würde sich am Vernichtungswahn der islamischen Welt gegenüber Israel nichts ändern. Daran hat auch die Tatsache nichts geändert, dass arabische Israelis mehr Bürgerrechte genießen als Araber in irgendeinem arabischen Land, und auch nicht das Palästinenser eine höhere Lebenserwartung und geringere Kindersterblichkeit aufweisen als Türken und Ägypter.</p>
<p>Und so gilt leider nach wie vor. Wenn Israel die Waffen niederlegt gibt es morgen kein Israel mehr, wenn die Araber die Waffen niederlegen gibt es morgen Frieden.</p>
<p>Und im Übrigen tut man auch den Palästinensern und den Muslimen keinen Gefallen, wenn man als Europäer, auch noch bestätig, was ihnen bereits im Kindergartenalter einindoktriniert wird – dass Israel für all ihre Probleme verantwortlich sei. Denn dadurch lenkt man von den eigentlichen Ursachen der Probleme der islamischen Welt ab: Den autoritären Regimen und den islamischen Führern mit ihrer Ideologie aus dem 7. Jahrhundert, die Israel als Sündenbock bitter nötig haben, um von ihren Verbrechen und Versagen abzulenken.</p>
<p>Update: Pat Condell, einer meiner Lieblings-Youtuber, bringt die Sache auf den Punkt: The Great Palestinian Lie.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>9-11. Ten years after. Lessons to be learned.</title>
		<link>http://kasnudl.wordpress.com/2011/09/17/9-11-ten-years-after-lessons-to-be-learned/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 15:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam und Integration]]></category>
		<category><![CDATA[911]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[El Kaida]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[(Mein Kommentar vom 11. September 2011 von meinem englischsprachigen Blog) 59 %. That was the approval rating for Bin Laden in the year 2003 according to Pew Research – not in Afghanistan but in Indonesia, the most populated Muslim country, &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/09/17/9-11-ten-years-after-lessons-to-be-learned/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=40&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
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<p><span class="Apple-style-span" style="color:#333333;font-weight:300;">(Mein Kommentar vom 11. September 2011 von meinem englischsprachigen Blog)<a href="http://kasnudl.files.wordpress.com/2011/09/world-trade-center-lights.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-44" title="world-trade-center-lights" src="http://kasnudl.files.wordpress.com/2011/09/world-trade-center-lights.jpg?w=199&#038;h=300" alt="" width="199" height="300" /></a></span></p>
<div>
<p>59 %. That was the approval rating for Bin Laden in the year 2003 according to Pew Research – not in Afghanistan but in Indonesia, the most populated Muslim country, well known for it´s tolerant, moderate Islam.</p>
<p>The American and European public after 9-11 were told that El Quaida is an extremist fringe group, that highjacked Islam and perverted it. But the fact is (according to all independent surveys) that Bin Laden in most Muslim countries had approval ratings ranging from 20 to more than 70 percent, making him probably the most popular political person in the Islamic world in the years after 9-11 – and not despite but because of 9-11. In the last years his approval ratings dropped, mainly because of his excessive and indiscriminate killing of Muslim civilians, but certainly also because the wasn´t able to strike another large scale attack against the West. <a href="http://www.pewglobal.org/2011/05/02/osama-bin-laden-largely-discredited-among-muslim-publics-in-recent-years/">http://www.pewglobal.org/2011/05/02/osama-bin-laden-largely-discredited-among-muslim-publics-in-recent-years/</a></p>
<p>America was since then involved in two mayor wars, that costed thousands of billions of US Dollars but the success is rather modest. Especially in Afghanistan, where Americans are engaged since a decade, there seems no light at the end of the tunnel. Even if Americans would stay for another decade and spend another Trillion, it´s rather unlikely that Afghanistan would then be a stable country, yet alone a Democracy under the rule of law.</p>
<p>One of the main reasons why the West doesn´t succeed in Afghanistan is because we don´t want to look a the root cause of the problem: The Ideology. The Religion.</p>
<p>Americans and Europeans are outraged when they read about women being stoned to death, hands being chopped of, and people killing other people just because they consider them to be infidels. This is what the Taliban and El Kaida are doing. But neither the Taliban nor El Quaeda invented Jihad or the stoning of women. „Kill the infidels whereever you find them“ is something that Bin Laden propagated, but it´s not his creation. He just quoted it. It´s written in the Quran.</p>
<p>Whenever you link Islamic Terror to Islam people say that most Muslims are no terrorists, that most of them are peaceful people. And this is definetly true. Most Muslims I know are good people and some of my best friends are Muslim. Yet the argument is still wrong. The mistake is that they equalize individuals with their religion. But most Muslims (as well as by the way most Christians) know in fact very little about their religion. But what is deeply inprinted in the mindset of the Islamic world and what most Muslims are raised to believe in, is the conviction, that the world is seperated between believers and nonbelievers, that the believers know the truth, enshrined in the Quran, whereas the infidels are living in ignorance. And then there is the taboo of questioning Islam, a taboo that even secular Muslims don´t dare to challenge.</p>
<p>In reality Muslims have to see that the nonbelievers are – despite all their presumed ignorance – far superior when it comes to economic power, scientific progress, productivity, democracy etc. And because they don´t dare to question Islam, they have to flee into conspiracy theories. This is why the vast majority of Muslims, even those who are well educated and are living in the West, are trapped in conspiracy theories. America and Israel are the scapegoats for everything, even for earthquakes, tsunamis, cancer and aids.</p>
<p>Conspiracy theories are deemed to be the reality in the Islamic world. Therefore the hatred against America has very little to do with America´s actual politics, but is based on a notion that America as the most powerful country in the world has to be the mastermind in the conspiracy responsible for the inferiority of the Islamic world. Conspiracy theories are not only a problem for the West but most of all a problem for Muslim themselves, because they distract from the real problems and real culprits. When 59 % of Indonesians agreed with Bin Laden in 2003, it doesn´t mean that 59 % of Indonesians were terrorists, not even that they were bad people. But it demonstrates how dysfunctional many Islamic societies are and how much they are influenced by Islamist propaganda.</p>
<p>Islam, at least certain doctrines of Islam, are a challenge for the West, but they are even a far superior problem for the Muslims living in the Islamic world, most of  them living under repressive political regimes and depressing economic conditions. Democracy, Human Rights, Rule of Law – all these civilisatory milestones are based on the capability of rational, enlightened, critical thinking and not on the worldview of the 7th century of the Arabic peninsula.</p>
<p>We have to stop following the illusion that Islam is only a transcendent religion and doesn´t have a political and legal dimension, which are both not compatible with human rights and democracy. We have to make a clear distinction between Islam as an ideology and Muslims as individuals, who are capable of rational thinking and going through a period of enlightenment like Europeans did. Most importantly we have to start engaging in a battle of ideas, countering the Islamist propaganda, funded with billions of petrodollars. And if we are determined, we could easily win this battle, because we have the better arguments by far. A member of the Muslim brotherhood would rattle about the superiority of the Islamic world but even he would be using a PC, invented by Americans, Internet, invented by Americans, mobile phones, invented by Americans.</p>
<p>Muslims deserve that we treat them with respect, but that means that we tell them the truth. We live in a time of science, where technological progress is staggering. We should explain to Muslims the most basic scientific facts: That a place in Saudi Arabia is not the center of the Universe, that the sun doesn´t rotate around the earth, and that evolution is more than a theory. We have to study Islam, it´s numerous contradictions to human rights and scientific facts and get into a discussion with our Muslim fellows.</p>
<p>The key to win this battle is enlightenment. And enlightenment has to start in schools, with education that emphasizes on rational, critical thinking, especially with regards to politics and religion.  And we have to acknowledge the fact that we do have a problem - not with most Muslims but – with Islam and the ideology of Jihad. 10 years after 9-11 we have to learn the lessons.  We owe it to the victims of 9-11, to ourselves and the generations to come. May the victims of 9-11 rest in peace.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Ägypten: Vom arabischen Frühling in den islamischen Winter</title>
		<link>http://kasnudl.wordpress.com/2011/08/21/agypten-vom-arabischen-fruhling-in-den-islamischen-winter/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 20:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Nahost]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>

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		<description><![CDATA[Als einer der Ägypten kennt und einige gute ägyptische Freunde hat muss ich leider feststellen, dass die Hoffnung, dass sich in Ägypten sowas wie eine rechtsstaatliche Demokratie, die Menschenrechte respektiert, durchsetzt, zumindest für absehbare Zeit verschwindend klein ist. Viel realistischer &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/08/21/agypten-vom-arabischen-fruhling-in-den-islamischen-winter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=35&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als einer der Ägypten kennt und einige gute ägyptische Freunde hat muss ich leider feststellen, dass die Hoffnung, dass sich in Ägypten sowas wie eine rechtsstaatliche Demokratie, die Menschenrechte respektiert, durchsetzt, zumindest für absehbare Zeit verschwindend klein ist. Viel realistischer ist leider, dass dem arabischen Frühling ein langer islamische Winter folgt.</p>
<p>Das liegt daran, dass viele Ägyper zwar gute, freundliche Menschen sind, aber in Sachen Politik und Religion die große Mehrheit der Bevölkerung völlig unaufgeklärt ist und seit Jahrzehnten, wenn nicht  seit Jahrhunderten, politisch rationales Denken, wie im Großteil der arabischen Welt, Tabu ist. Das hat sich in den letzten Jahren durch Satellitenfernsehsender, die dutzendfach die islamische Propaganda aus Saudi Arabien und anderen islamischen Ländern senden, finanziert mit Milliarden Petrodollars, noch verstärkt, was man auch daran sieht, dass sich der Anteil an kopftuchtragenden und vollverschleierten Frauen in Ägypten in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat.</p>
<p>Die offizielle Politik, sowohl von Regierung als auch von Opposition, und auch die Medienberichterstattung basiert so gut wie ausschließlich auf Verschwörungstheorien: Da ist dann Israel (bzw. die USA) nicht nur für den Siedlungsbau verantwortlich, sondern für wirklich für Alles: Krebs, Aids, Tsunamis, Erdbeben etc., selbst unter dem vergleichsweise „prowestlichen“ Mubarak war das schon so. Es ist erschreckend und ziemlich deprimierend zugleich, wenn mir ägyptische Bekannte, allesamt Akademiker, wie selbstverständlich erzählen, Friede könne es nicht geben, da Israel in den letzte Jahren Millionen Ägypter mit Krebs und Aids ermordet hätte.</p>
<p>Immer häufiger werden auch die christlichen Kopten Opfer von Verschwörungstheorien, was bereits wiederholt zu Gewaltausbrüchen mit dutzenden Toten und abgebrannten Kirchen geführt hat. Die Verschwörungstheorien werden wie am Fließband produziert, um von den wahren Schuldigen für die zahlreichen realen Probleme in Ägypten abzulenken: den korrupten Regierenden und Beamten und den religiösen Eiferern, die ihr Weltbild des 7. Jahrhunderts propagieren.</p>
<p>Da auch die Muslimbrüder, mit ihrem Weltbild von vorvorgestern, kein einziges der Probleme in Ägypten lösen werden, ist zu befürchten, dass sie, bevor ihr Scheitern für alle Ägypter zu offensichtlich wird, die Märtyreroption wählen, den Friedensvertrag aufkündigen und sich in einen Krieg mit Israel flüchten. Möglich auch, dass das derzeitige Militärregime ihnen zuvorkommt und um einen wahrscheinlichen Machtverlust nach den Wahlen zu verhindern und wieder einmal für ein paar Jahrzehnte einen Ausnahmezustand verhängen zu können, die Kriegsoption wählt.</p>
<p>Leider fiebern auch in der ägyptischen Bevölkerung nicht wenige, nach Jahrzehnten der Propaganda – trotz Friedensvertrag –wenig verwunderlich, einen Krieg gegen Israel entgegen. Immerhin sind alle Ägypter, die ich kenne absolut überzeugt, dass sie bereits den letzten Krieg gegen Israel (Yom Kippur Krieg) überlegen gewonnen haben, und nur dunkle Verschwörungen ihren Triumph schmälern, einem neuen Krieg also nicht entgegensteht. Wer die Wahrheit kennt, weiß natürlich, dass es anders war. Und so werden vermutlich viele Ägypter als auch viele europäische Kommentatoren vom Traum eines arabischen Frühlings bald ernüchtert aufwachen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kasnudl.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kasnudl.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kasnudl.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kasnudl.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kasnudl.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kasnudl.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kasnudl.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kasnudl.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kasnudl.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kasnudl.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kasnudl.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kasnudl.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kasnudl.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kasnudl.wordpress.com/35/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=35&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Integrationspolitik und Islam – gut gemeint, aber glatt daneben.</title>
		<link>http://kasnudl.wordpress.com/2011/08/20/integrationspolitik-und-islam-%e2%80%93-gut-gemeint-aber-glatt-daneben/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 14:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam und Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich vorneweg, menschlich gesehen ist es überaus sympathisch und in vielen Fällen auch richtig, bei Kritik an anderen Kulturen und Religionen zurückhaltend zu sein. Menschen, die die Schuld immer bei anderen suchen, gibt es genug und in der Regel sind &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/08/20/integrationspolitik-und-islam-%e2%80%93-gut-gemeint-aber-glatt-daneben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=30&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vorneweg, menschlich gesehen ist es überaus sympathisch und in vielen Fällen auch richtig, bei Kritik an anderen Kulturen und Religionen zurückhaltend zu sein. Menschen, die die Schuld immer bei anderen suchen, gibt es genug und in der Regel sind es keine guten Menschen. Alte Sprüche wie, den Dreck vor der eigenen Türe kehren, zuerst in den eigenen Spiegel schauen und auch das allseits bekannte Jesus Zitat „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ bergen große Weisheit in sich.</p>
<p>Gerade Sozialdemokraten und Grüne – und ich sehe mich in wichtigen Bereichen durchaus leicht links der Mitte, mit Sympathien zu beiden Parteien – haben sich diesen Grundsatz, Kritik an anderen Kulturen möglichst zu vermeiden und größtmögliche Toleranz zu üben, verinnerlicht. Das ist grundsätzlich gut und grundsätzlich anständig, aber die Betonung liegt auf grundsätzlich. Und die Ausnahme bestätigt die Regel.</p>
<p>Aus Angst Gefühle zu verletzen, aber zum Teil wohl auch als Bequemlichkeit, hat man seit Beginn der muslimischen Zuwanderung auf eine sachliche Diskussion zum Thema Islam und zur Frage, inwieweit die religiösen und kulturellen Werte der Zuwanderer mit Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte vereinbar sind, weitestgehend verzichtet. Wenn man auch die gute Intention gehabt hat, durch größtmögliche Toleranz Integration zu fördern, bewirkt hat es das Gegenteil – und verloren dabei haben nicht zuletzt die Muslime, insbesondere die Kinder muslimischer Eltern.</p>
<p>Die fehlende sachliche Auseinandersetzung mit dem Islam basiert auf einem Fehler, den man in der Regel den Rechten vorhält: Menschen nicht als Individuen zu sehen, sondern sie mit ihrer Religion oder Herkunft gleichzusetzen.</p>
<p>Da man seinen türkischen Nachbarn, der ein sympathischer Mensch ist, nicht beleidigen will, stellt man den Islam unter Naturschutz, so als wäre der türkische Nachbar ident mit der Ideologie aus dem 7. Jahrhundert der arabischen Halbinsel. Das ist ein wenig so, als wenn man den durchschnittlichen Taufscheinkatholik mit dem Vatikan gleichsetzt, und aus dessen Verhalten ableitet, der Vatikan sei ein Hippieverein, der außerehelichen Sex propagiert und zu Weihnachten den Coca Cola Weihnachtsmann feiert. Tatsächlich ist der Vatikan im Vergleich zu den islamischen Glaubenswächtern in Saudi Arabien und Teheran ein ultraliberaler, feministischer Hippieverein.</p>
<p>Erst wenn man klar differenziert zwischen Muslimen als Individuen einerseits, denen man ein aufgeklärtes Weltbild vermitteln kann (was im Übrigen auch bei den meisten Österreichern und Deutschen nach dem 2. Weltkrieg von Nöten war) und dem Islam andererseits, der eindrucksvoll beweist, dass die arabische Halbinsel im 7. Jahrhundert von Demokratie und Menschenrechte ähnlich weit entfernt war, wie Saudi Arabien heute, hat man eine Chance eine vernünftige Integrationspolitik zu machen.</p>
<p>Der erste Schritt zu einer Integrationspolitik, die den Namen auch verdient, muss in der Schule stattfinden: Statt wie in Österreich Islamunterricht in öffentlichen Schulen, einen umfassenden politischen Aufklärungs- und Staatsbürgerunterricht, für Muslime und Nichtmuslime, der die Grundlagen von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte und vor allem das Konzept von aufgeklärtem kritischem Denken vermittelt. Dann könnte man dem türkischen und arabischen Schüler auch erklären, dass sein Handy, sein PC, das Internet und alles andere, was eine fortschrittliche, lebenswerte Gesellschaft ausmacht, wie etwa Demokratie und Menschenrechte, nicht vom Himmel gefallen ist und nicht auf Glauben beruhen, sondern auf Denken, Wissen und Vernunft.</p>
<p>Und in der Politik und den Medien brauchen wir eine Integrations- und Islamdebatte, die sachlich, ehrlich und offen die Probleme anspricht und die Widersprüche zwischen islamischen Dogmen und Demokratie und Menschenrechte benennt. Eine solche Debatte darf nicht mit Polemik oder gar Hetze geführt werden, aber die Wahrheit muss zumutbar sein. Und das heißt, dass man sich von der Vorstellung, dass eine Rechts- und Gesellschaftsordnung aus dem 7. Jahrhundert der arabischen Halbinsel für Integration in Europa des 21. Jahrhunderts kein Problem darstellt, oder das alles nur eine Interpretationssache ist, verabschieden muss.</p>
<p>Der größte Fehler, den Parteien wie die Sozialdemokraten und Grüne aber auch die Christdemokraten machen können, wäre das Thema weiter zu tabuisieren und damit sowohl den radikalen Muslimen als auch den extremen Rechten ein Geschenk zu machen, für welches beide eigentlich laut Danke sagen müssten (wenn sie Anstand hätten…was sie aber natürlich nicht haben).</p>
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		<title>Technische Evolution und politische Stagnation, und weshalb die Politik kein PC ist.</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 20:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor 30 Jahren wurde von IBM der erste PC vorgestellt. 30 Jahre später haben Handys das tausendfache an Leistung. Der technische Fortschritt ist faszinierend, insbesondere im Computerbereich. Ich bin Ende 20 und als ich in der Volksschule war, hatte ein &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/08/17/technische-evolution-und-politische-stagnation-und-weshalb-die-politik-kein-pc-ist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=21&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 30 Jahren wurde von IBM der erste PC vorgestellt. 30 Jahre später haben Handys das tausendfache an Leistung.</p>
<p>Der technische Fortschritt ist faszinierend, insbesondere im Computerbereich. Ich bin Ende 20 und als ich in der Volksschule war, hatte ein Freund einen Commodore C 64 und wenig später war der ganze Stolz meines älteren Bruders ein „486“ von Escom, für den er sein gesamtes Konto geplündert hatte. Er kostete damals über 30.000 Schilling, heute hat er ein Smartphone mit 2 mal 1,2 GHz.</p>
<p>Es war ein anderes Jahrtausend – auch wenn es gerade mal 20 Jahre her ist.</p>
<p>Der technische Fortschritt ist in seiner Geschwindigkeit atemberaubend. Die politische Entwicklung ist hingegen häufig stagnierend, immer wieder von Rückschlägen gekennzeichnet und nicht selten deprimierend.</p>
<p>Klar, in Europa hat sich in den letzten Jahrzehnten ebenfalls vieles verändert – zum Positiven. Das soll man trotz Euro Krise nicht vergessen. Der Kommunismus ist Geschichte und nach dem 2. Weltkrieg, als Europa in Trümmer lag und die Nazis Millionen ermordet hatten, hätte ein Europa wie es heute ist als Utopie gegolten, an das vermutlich die wenigsten Optimisten geglaubt hätten. Alle Probleme, die es heute in der EU gibt, so ernst sie auch sind, im Vergleich zu dem was Generationen vor uns erlebt hatten, sind sie Lapalien. Europa ist, allen Problemen zum Trotz, eine Erfolgsstory.</p>
<p>Aber bei aller Dankbarkeit wie sich Europa in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, bleibt doch das beunruhigende Gefühl, es hätte alles anders kommen können. Viel hat den Nazis nicht gefehlt, um Europa langfristig zu unterjochen, und auch, dass die Sowjetunion und der Kommunismus in Frieden scheiterten, war alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Dass es heute in Europa Demokratie, Frieden und einen vergleichsweisen Wohlstand gibt, hat – ohne die Leistungen der Menschen, die dafür gekämpft haben schmälern zu wollen – auch viel mit Glück zu tun.</p>
<p>Historisch betrachtet sind Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte die absoluten Ausnahmen, der Zustand wie er heute in Europa herrscht eine äußerst seltene Anomalie. Selbst wenn man einmal von den totalitären Schreckensregimen des 20. Jahrhunderts absieht, die Jahrhunderte und Jahrtausende davor, seit es eine bekannte Menschheitsgeschichte gibt, war der Normalzustand – egal ob unter Kaisern, Könige, Warlords, Stammeshäuptlingen – Unterdrückung und Krieg, Mord, Folter und Totschlag.</p>
<p>Die gute alte Zeit hat es nie gegeben. Die gute Zeit, die beste Zeit ist die Gegenwart (inklusive der wenigen Jahrzehnten davor).</p>
<p>Wie die Zukunft wird, kann keiner sagen. Zumindest in Europa liegt sie in den Händen der Mehrheit der Bevölkerung und den von der Mehrheit gewählten Politikern. Das Problem ist, die Mehrheit der Bevölkerung interessiert sich wenig für Politik. Nicht wenige befassen sich mit der Kaufentscheidung für ein neues Handy mehr als mit der Frage, welche Partei sie wählen, sofern sie überhaupt wählen. Das politische Weltbild wird häufig von den Eltern vererbt oder von Freunden übernommen und hat meist mehr mit Gefühlslagen als mit Fakten zu tun. Die Mehrheit tendiert zur Passivität, nimmt das Erreichte – Demokratie, Menschenrechte – als Selbstverständlichkeit war. So als hätte es nie etwas anderes gegeben. Während die Mitte überwiegend passiv ist, gibt es an den Rändern die Radikalen, aktiv und hoch motiviert: Rechtsextreme, Linksextreme und Islamisten. Dass eine entschlossene und skrupellose politische Minderheit die Mehrheit für sich vereinnahmen kann und schließlich die Macht erlangt, hat die Geschichte schon oft bewiesen. Ich will jetzt keinen Alarmismus oder Pessimismus das Wort reden. Die Demokratie – vor allem in Deutschland – ist stabil.</p>
<p>Dennoch ist es deprimierend, dass man – insbesondere im Internet – immer wieder mit Ideologien konfrontiert wird, welche die Menschheit schon längst hätte entsorgen müssen bzw. die eigentlich gar nicht das Licht der Welt hätten erblicken dürfen. Alt- und Neonazis, denen zig Millionen Tote noch lange nicht genug sind, Kommunisten, die den Mauerbau huldigen, Islamisten, die vom 7. Jahrhundert, Sprengstoffgürtel und 72 Jungfrauen träumen</p>
<p>Und das ist auch ein wesentlicher Unterschied zum technischen Fortschritt. In der Technik setzt sich die bessere Lösung durch. Schlechtere Lösungen werden permanent durch bessere verdrängt. Keiner würde ernsthaft behaupten, dass der IBM PC, der vor 30 Jahren eine Sensation war, leistungsfähiger ist als ein moderner PC im Jahr 2011. Aber in der Politik gibt es nicht wenige, die, im übertragenen Sinne, auf Smartphones herumtrampeln (rechtsstaatliche Demokratien) und dagegen Buschtrommeln (totalitäre Ideologien) als Innovation anpreisen.</p>
<p>Kürzlich sah ich im Fernsehen ein Interview mit einem Vertreter der ägyptischen Muslimbruderschaft, der die Überlegenheit der islamischen Welt über den „ungläubigen“ Westen anpries. Auf seinem Schreibtisch stand ein PC mit Internetanschluss und zwischendurch leutete sein Iphone. Vermutlich hat er nie darüber nachgedacht, wer denn seinen PC, das Internet und das Handy erfunden hat und vor allem warum es nicht die „Gläubigen“, sondern die „Ungläubigen“ waren. Dass ist auch ein Unterschied. In der Technik zählt das Wissen, in der Politik allzu oft das Glauben – leider. Deshalb ist der Fortschritt keinesfalls garantiert. Das 7. Jahrhundert kann gegen das 21. Jahrhundert gewinnen, der Abakus über den ICore 7 – jedenfalls in der Politik.</p>
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		<title>Die islamische Welt und die Verschwörungstheorien</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 23:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten. Sie hat als Kleinkind mit ihrer Familie Afghanistan verlassen und vor kurzem ihr Medizinstudium erfolgreich beendet. Die gesamte Familie ist bestens integriert, alle ihre Geschwister studieren oder sind bereits Akademiker. &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/08/13/die-islamische-welt-und-die-verschworungstheorien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=17&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten. Sie hat als Kleinkind mit ihrer Familie Afghanistan verlassen und vor kurzem ihr Medizinstudium erfolgreich beendet. Die gesamte Familie ist bestens integriert, alle ihre Geschwister studieren oder sind bereits Akademiker. Sie fastet im Ramadan, trägt aber kein Kopftuch. Sie ist modisch gekleidet, eine selbstbewusste junge Frau, attraktiv und überaus sympathisch. Ein Musterbeispiel für gelungene Integration und dafür, dass es zahlreiche Zuwanderer gibt, von denen wir profitieren.</p>
<p>Wir hatten ein nettes Gespräch über Arbeit und Privates und im Laufe des Gespräch sind wir auch auf ihr Herkunftsland Afghanistan zu sprechen gekommen, das sie im Monat zuvor für einige Tage besucht hat. Sie war überrascht, wie viel in Kabul gebaut wird, wie geschäftig die Stadt ist und auch über den Kontrast zwischen der Armut auf der einen, aber auch den Reichtum und Luxus einer neu entstandenen Oberschicht auf der anderen Seite, den man hier in Europa in einem Land wie Afghanistan nicht vermuten würde. Und natürlich war es für sie ungewohnt und auch bedrückend, dass sie sich zu ihrer eigenen Sicherheit in der Öffentlichkeit verschleiert und in Begleitung ihrer männlichen Verwandten bewegen musste.</p>
<p>Ich wusste, dass sie wie die meisten meiner muslimischen Freunde auf Amerika nicht gut zu sprechen ist und wollte unser Gespräch nicht in eine politische Diskussion ausarten lassen, bei der vorhersehbar war, dass wir unsere unterschiedlichen Ansichten nicht überbrücken würden. Sie meinte wie dumm die amerikanischen Soldaten seien, und dass die Amerikaner wohl nie aus Afghanistan abziehen würden. Und ich, im Bestreben keine allzu kontroverse Diskussion ausbrechen zu lassen, versuchte sie damit beruhigen, dass die Amerikaner vermutlich deutlich früher abziehen werden als sie denkt. Immerhin habe Obama bereits dieses Jahr eine teilweise Truppenreduktion angeordnet und vor allem wolle sich Amerika den Krieg, der jedes Monat Milliarden kostet, angesichts der prekären Finanzlage nicht mehr leisten. Und dann sei dieses Jahr schließlich auch noch einer der Hauptgründe für die Militäroperation weggefallen, dadurch dass die Amerikaner Osama getötet haben. In dem Moment, in dem ich die Tötung Bin Ladens erwähnt habe, fing sie laut zu lachen an, gerade so als hätte ich eben einen Witz erzählt.</p>
<p>Das meine ich jetzt aber nicht im ernst, sagte sie erheitert. Ich könne doch nicht tatsächlich an das Märchen glauben, dass die Amis da inszeniert haben. Dass die Amerikaner Bin Laden schon vor Jahren getötet haben, wisse doch jedes Kind. Und sie haben auf eine passende Gelegenheit gewartet, um damit, wenn es ihren Interessen dient, an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich versuchte möglichst sachlich zu antworten: Weshalb sollte Bush seinen Nachfolger den Triumph der Bin Laden Tötung gönnen? Was hätte er davon gehabt, was hätte Amerika davon, außer der Schmach, dass es für fast 10 Jahre nicht gelungen ist, Bin Laden zu fassen. Was hätte Obama davon, ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt eine solche Sache zu inszenieren &#8211; Kongresswahlen waren im letzten Jahr, Präsidentenwahlen sind noch eineinhalb Jahren weit weg.</p>
<p>Auf meine Erwiderung ging sie nicht ein. Für sie bestand der offensichtliche Beweis für die amerikanischen Lügen darin, dass keine Fotos von der Tötung veröffentlicht wurden. Mein Einwand, dass sie Fotos wohl auch nicht überzeugt hätten, im Zeitalter von Photoshop, quittierte sie mit einem Lächeln. Sie hatte offensichtlich Mitleid mit mir, wegen meiner Naivität an die für sie so offensichtlichen Märchen der Amerikaner zu glauben. Wir wechselten dann das Thema, sie hatte mich offensichtlich als politisch hoffnungsloser Fall abgeschrieben.</p>
<p>Das Gespräch gab mir anschließend noch zu denken. Ich habe viele muslimische Bekannte, darunter einige sehr gute Freunde,  und ich hatte mich eigentlich damit abgefunden, dass die islamische Welt Verschwörungstheorien in einem Ausmaß produziert wie China Plastikspielzeug. Dass die Amerikaner (alternativ die Israelis) das World Trade Center selbst in die Luft gesprengt haben, hatte ich von Muslimen schon so oft gehört, dass meine Erwiderungen mittlerweile nur noch routiniert halbherzig sind und ich beinahe schon irritiert bin, wenn ich einmal ausnahmsweise eine andere Geschichte höre. Was mich diesmal aber dann doch mehr bedrückte war, dass es für diese an sich intelligente, smarte Frau so selbstverständlich war, dass Amerikaner immer lügen, dass es wenn wer etwas anderes auch nur für möglich haltet, bei ihr ein spontanes Lachen auslöst. Ich dachte darüber nach, wer wen belügt und wie Menschen es mit der Beweiswürdigung halten, wenn es um ihr Weltbild, ihren Glauben geht.</p>
<p>Ich dachte mir wie bemerkenswert die Vorstellung ist, die viele Muslime teilen, dass die islamische Welt das Opfer einer allumfassenden Verschwörung ist und dass dabei selbst eine emanzipierte, intelligente, in Österreich aufgewachsene Frau auf der Suche nach den Urhebern dieser Verschwörung nach Amerika blickt – und nicht etwa nach Saudi Arabien. Dass sie so überzeugt ist, dass Teil dieser Verschwörung ein Barack Obama und eine Hillary Clinton sind &#8211; und nicht etwa die alten Männer mit den langen Bärten in den Moscheen, die Mullahs und Muftis, die Ajatollahs und Imame, die ihr als Ärztin erzählen würden, dass sie von Adam und Eva abstammt, dass ein Ort in Saudi Arabien, der Mittelpunkt des Universum ist und die Sonne sich um die Erde dreht. Die Männer, die sie dafür auspeitschen lassen würden, dass sie ohne Verschleierung auf die Straße geht oder dafür, dass sie sich mit einem Mann, mit dem sie nicht verheiratet ist, in einem Cafe trifft. Die ihr als Frau in Saudi Arabien nicht einmal das Autofahren erlauben würden.</p>
<p>Die Gewissheit, dass Muslime Opfer einer Verschwörung ist, teile ich mittlerweile, nur dass man auf Grundlage einer objektiven Beweiswürdigung die Gewissheit erlangt, dass die Urheber dieser Verschwörung nicht in Washington sitzen, sondern im  7. Jahrhundert der arabischen Halbinsel zu finden sind.                                                                                So lange es aber für die meisten Muslime Tabu ist, ihren eigenen Glauben zu hinterfragen, haben sie keine Alternative, als sich belügen zu lassen – und Verschwörungstheorien werden  eines der wenigen Exportgüter der islamischen Welt bleiben – abseits von Öl und Terror.</p>
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		<title>Islam, Anders und Aufklärung</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 18:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasnudl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Massaker in Norwegen war ein Schock. Und das Profil fragt (in seiner Ausgabe Nr 31, 2011), sind wir Anders? Und stellt fest, die Paranoia des Einzeltäters ist längst kollektiv salonfähig gemacht worden. Wir kennen die Angst vor Minaretten, Burkas, &#8230; <a href="http://kasnudl.wordpress.com/2011/08/12/anders-und-das-profil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kasnudl.wordpress.com&amp;blog=25946981&amp;post=4&amp;subd=kasnudl&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Massaker in Norwegen war ein Schock. Und das Profil fragt (in seiner Ausgabe Nr 31, 2011), sind wir Anders? Und stellt fest, die Paranoia des Einzeltäters ist längst kollektiv salonfähig gemacht worden. Wir kennen die Angst vor Minaretten, Burkas, Überfremdung und Islamisierung genau wie der norwegische Massenmörder Anders Breivik.</p>
<p>Das verleitete mich wiederum zu Frage, welche Verantwortung trägt das Profil und andere Medien in der Diskussion zum Thema Islam. Und dafür, dass sowohl die extremen Rechten als auch die radikalen Muslime an Zulauf gewinnen.</p>
<p>Und so schrieb ich der Profil Redaktion:</p>
<p>Sehr geehrte Profil Redaktion</p>
<p>Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich einmal in der unbequemen Lage befinden werde, die FPÖ gegen einen Angriff zu verteidigen – üblicherweise kann man nicht viel falsch machen, wenn man mit dem Finger auf die Blauen zeigt.</p>
<p>Aber diesmal machen Sie es sich ein wenig zu leicht. Deutlich mutiger und vor allem erkenntnisreicher wäre es gewesen, wenn Sie und die Profil-Redaktion sich die Frage gestellt hätten, ob nicht auch Sie ungewollt beim Thema Islam eine Verantwortung tragen –  dafür, dass gerade in Österreich der politische Trend so deutlich nach rechts ausschlägt, und sich im Internet eine Gegenwelt zu den etablierten Medien aufgebaut hat. Eine Verantwortung dafür, dass man eine sachliche, um Aufklärung bemühte Diskussion über Islam und die damit einhergehenden Probleme und Herausforderungen gar nicht erst versucht, sondern das Thema politisch ausschließlich den Rechten und ihren dumpfen Parolen überlässt. Und somit sowohl den extremen Rechten als auch den radikalen Muslimen ein Geschenk macht, für das beide laut Danke sagen müssten.</p>
<p>Dass es nach dem Massaker in Norwegen eine Vielzahl von Analysen über die Ursachen gibt, darüber welche Webseiten und Bücher der Mörder gelesen hat, woher seine mörderische Ideologie stammt, und man versucht, jeden Aspekt der Tat zu durchleuchten, versteht sich angesichts der Dimension der Tat von selbst. Zugleich wirft die Reaktion auf dieses Attentat aber auch ein Schlaglicht darauf wie Nachrichtenmagazine wie das Profil über Terrorismus schreiben, wenn es sich nicht um die Ausnahme – einen irren Norweger – sondern um die Regel handelt:</p>
<p>In den letzten 10 Jahre nach dem 11. September, obwohl in der islamischen Welt kaum ein Tag vergeht in dem Islamisten nicht ein Massaker (überwiegend an Muslimen) anrichten, hätte man das Profil mit einer Lupe lesen können, doch hätte man nichts darüber gefunden, welche Bücher ein Bin Laden oder ein Mohammed Atta gelesen haben, woher eigentlich die Taliban ihre ungute Angewohnheit mit dem Frauen steinigen haben, aus welcher Quelle die islamistischen Webseiten ihre Weisheiten alla „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie trefft“ ziehen. Nicht dass es im Profil keine Analysen über die Probleme in der islamischen Welt geben würde, nur dass man nach dem Lesen der meisten Analysen zu wissen glaubt, dass erstens die Amis daran verantwortlich sein müssen und zweites, klar, die jüdische Siedlungen im Westjordanland.</p>
<p>Der Unterschied zwischen den Massakern in Norwegen und dem Terror am 11. September bzw. den alltäglichen Terror in der islamischen Welt, liegt dann auch weniger in der psychischen Konstitution der ausführenden Personen – mordende Extremisten verbindet in der Regel mehr als sie trennt – der große Unterschied liegt zwischen der Reaktion der Öffentlichkeit in Norwegen und jener in der islamischen Welt. In Norwegen wird die Tat von annähernd 100 % der zurechnungsfähigen Menschen verurteilt, während  in der islamischen Welt nach dem 11. September die Person mit den höchsten Zustimmungswerten Osama Bin Laden hieß. So lag laut Pew Research im größten und vergleichsweise moderaten  islamischen Land Indonesien die Zustimmungsrate zu Bin Laden nach 9-11 im Jahr 2003 bei 59 % (– bevor er wegen exzessiver Gewalt gegen Glaubensbrüder und nur mäßig erfolgreicher Anschläge gegen Ungläubige an Zustimmung wieder etwas einbüßte: http://pewresearch.org/databank/dailynumber/?NumberID=851 =</p>
<p>Und der populärste islamische Fernsehprediger mit wöchentlich rund 40 Millionen Zuschauer auf Al Jazeera, davon Millionen in Europa, dem vor wenigen Monaten bei seiner Rückkehr nach Ägypten von einer Million Menschen am Tahir Platz in Ägypten ein frenetischer Empfang bereitet wurde, predigt regelmäßig, dass Hitler ein Gesandter Gottes war und der Holocaust die gerechte Strafe Gottes für die Juden. Dass jeder Mord an Israelis, inkl. Frauen oder Kinder, den Eintritt ins Paradies garantiert versteht sich für moderate Islamisten von selbst.  Schließlich bezeichnete ja auch der politische Ziehvater von Vorzeigedemokrat Erdogan und mittlerweile verstorbene türkische Ministerpräsident Necmettin Erbakan, zu dessen Anhängern auch der neuen Präsidenten der IGGiÖ zählt, Juden gerne als Bakterien, die seit Jahrtausenden die Welt in einer Schreckensherrschaft knechten. http://www.welt.de/politik/ausland/article10769062/Erdogan-ist-ein-Kassierer-des-Zionismus.h)tml</p>
<p>Alles kleine Details über die das Profil naturgemäß nie berichten würde. Islam ist Frieden und Toleranz und wer was anderes behauptet, zB dänische Karikaturisten oder somalische Frauenrechtlerinnen wie Hirsi Ali, sind islamophob, also pathologisch – auch wenn man meinen könnte, dass bei den genannten Personen Morddrohungen und Attentatsversuche die Angst etwas weniger krankhaft erscheinen lassen würden.</p>
<p>Und da beginnt nun Ihre Verantwortung. Vielleicht ist es zum Teil Unwissen, vielleicht ist es auch gut gemeint, weil sie den  Rechten keine Vorlage bieten wollen, aber im Endeffekt machen Sie genau das – Sie, das Profil und die Parteien in der Mitte überlassen eines der zentralen Themen den Rechten und Rechtsextremen und treiben ihnen damit die Wähler zu – die Freiheitlichen müssten eigentlich laut Danke sagen, ebenso wie die muslimischen Extremisten.</p>
<p>Was wäre nun die Alternative abseits von Hetze auf der einen Seite und Realitätsverweigerung auf der anderen Seite? Die Alternative wäre eine sachliche, ehrliche, aufgeklärte Diskussion über Islam – zur Abwechslung basierend auf Fakten, nicht auf Wunschdenken oder Ideologie. Die Alternative wäre eine klare Unterscheidung zwischen Muslime als Individuen, die wie Angehörige anderer Glaubensrichtungen unterschiedlichste persönliche Eigenschaften und politische Überzeugungen haben, und dem Islam, der über einen transzendenten Glauben hinaus, ein umfassendes Rechtssystems inklusive politischen Herrschaftsanspruch verkörpert, und der von Menschenrechte, Demokratie und Toleranz so weit entfernt ist wie es die arabische Halbinsel im 7. Jahrhundert bei seiner Entstehung war – und heute noch ist.</p>
<p>Die Alternative wäre, keine Unterschiede mehr zu machen zwischen In- und Ausländern, Muslimen und Nichtmuslimen, sondern in jedem Fall entschieden gegen totalitäre Ideologien und menschenverachtende Dogmen zu kämpfen und entschlossen für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte einzutreten. Und dafür zu kämpfen, dass muslimische wie nichtmuslimische Kinder (bzw. richtiger, Kinder mit muslimischen und nichtmuslimischen Eltern) ein aufgeklärtes, vernunftgeleitetes, auf Humanismus basierendes Weltbild vermittelt bekommen.</p>
<p>Natürlich lässt politische Bildung, Staatsbürgerkunde, die Erziehung zu rationalem, kritischem Denken auch bei Österreichern ohne Migrationshintergrund zu wünschen übrig. HC Strache weiß das und lässt fleißig Comicheftln drucken. Aber zumindest gibt es in Österreich, abhängig von den Engagement der Lehrer, in den Geschichtsstunden so etwas wie Vergangenheitsbewältigung,  und in den meisten  österreichischen Medien, und  in der Politik &#8211; mit Ausnahmen bei ein bis eineinhalb Parteien  &#8211; so etwas wie einen Grundkonsens gegen Faschismus.</p>
<p>Hingegen hat der durchschnittliche österreichische Journalist nicht den Hauch einer Ahnung, was im Satellitenfernsehsender aus der islamischen Welt mit denen muslimische Kinder hier in Österreich aufwachsen und indoktriniert werden an Propaganda und Hass läuft  &#8211; und offenbar will er das auch nicht wissen (Tipp: Memri TV bei youtube). Naivität jenseits jeder Schmerzgrenze. Und so wird sich das Profil auch nie die Frage stellen, weshalb  es unter jungen Muslimen in Österreich, laut einer Umfrage im Jahr 2010, mehr Hitler Sympathisanten gibt als unter jungen FPÖ Wähler. Dabei sind die Opfer dieses Wegsehen und Weghören nicht zuletzt jene jungen Muslime, die nie mit einer Alternative zu ihrem indoktrinierten islamischen Weltbild konfrontiert worden sind, die man aus „Toleranz“ oder, ehrlicher, Gleichgültigkeit den Hasspredigern und dem 7. Jahrhundert überlassen hat – denen keiner widersprochen hat, dass die Evolutionstheorie vielleicht doch keine zionistisch-amerikanische Weltverschwörung ist. Oder dass ihr IPhone, ihr PC, das Internet und die Glühbirne nicht auf Glauben und Verschwörungstheorien, sondern auf Denken beruhen.</p>
<p>Sie schließen ihren Artikel „Sind wir Anders?“ mit dem Satz: … und während Henryk M. Broder unsere Kapitulation beklagt, hat Breyvik für uns zu den Waffen gegriffen. Genau das hat Broder beklagt und vor dem hat er gewarnt, dass wenn die Mitte der Gesellschaft, die politischen Entscheidungsträger und die Meinungsmacher, die es eigentlich besser wissen müssten, vor Problemen kapitulieren, die Irren und Verbrecher das Ruder übernehme. Oder wie es Broder zu Beginn seines Buches „Hurra wir kapitulieren” mit einem Zitat von Edmund Burke auf den Punkt gebracht hat: „All that is necessary for evil to triumph is for good men to do nothing.“</p>
<p>Und genau da beginnt Ihre Verantwortung.</p>
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